Dienstag, 1. September 2009

Eine Frage der Perspektive

Zur Zeit sind sie IN, die Fun-Fotos, deren Perspektive vorgaukelt, ein großes Denkmal wäre klein genug, um in die Hand eines Menschen zu passen. Die Belohnung für die Mühe, sein menschliches Modell in die richtige Position zu manövrieren, sind tolle und lustige "Schnappschüsse" fürs Familienalbum.

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich auch mit veränderter Perspektive bei Fotos, doch unter einem anderen Aspekt: Ich versuche, Barbiepuppen im Maßstab 1:6 aus einem Blickwinkel zu fotografieren, der dem Betrachter suggeriert, meine kleinen Modelle wären so groß wie ein Mensch. Da sind manchmal Klimzüge (bzw. eher Bückarbeit) nötig und oft eine helfende Hand.

Beispiele gefällig?

Diese Aufnahme entstand im Oktober 2007 auf der Straße vor unserem Haus, ich habe mich zum fotografieren auf den Gehweg gelegt:

Die Augen der vorbeikommenden Passanten hättet ihr sehen sollen...

Für die Fotos im Smart habe ich diesen kurzerhand auf das Dach unseres Kombis gestellt und schon konnten die Damen in Köln-Deutz herumfahren:





Hier hat mein GöGa die Puppen hochgehalten, damit diese einen Spaziergang durch Kierdorf machen konnten:



Leider ist die Armhaltung durch die dicken Jacken (die helle ist übrigens aus Stopfgarn handgestrickt von einer Freundin) steif und unnatürlich, hier hätten wir mehr Sorgfalt walten lassen müssen.

Kommentare:

2 Kommentare
  1. Du kommst ja auf Ideen *lach irgendwie cool!
    Frage mich allerdings, durch welchen Anlass Du darauf kamst.

    LG,

    Tanja

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  2. Tanja, mein "anderes" Hobby sind Fashion Dolls. Ich hatte 2007 Besuch in 1:6 und dazu sind Fotogeschichten entstanden:
    http://dollsontour.de/matilda/matildas-ankunft/matildas-ankunft-1.html

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